Aktuelles aus dem Malchiner Museum in der Stadtmühle
Vereinszusammenkünfte
Zu den Vereinssitzungen, die jeden zweiten Donnerstag im Monat im Saal des Museums stattfinden, sind Gäste herzlich willkommen. Neben den diversen Themen zur Absicherung des Museumsbetriebes wird auch immer gerne über aktuelle städtische Themen diskutiert. Ein so genannter „Klönabend“ sind die Zusammenkünfte allemal.
Nächste Vereinssitzung: Donnerstag, 09. September 2010
Ort: Museum in der Stadtmühle Malchin
Zeit: 18:00 Uhr
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5. Museumshoffest
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Der Malchiner Museumsverein und der Heimatverein laden am 12. September 2010, dem deutschlandweiten Tag des offenen Denkmals, zum 5. Museumshoffest in die Malchiner Stadtmühle ein. Von 10 bis 17 Uhr steht das Museum mit seinen Nebengebäuden den Besuchern offen. Mit Böllerschüssen wird das Fest durch den Malchiner Schützenverein eröffnet. Dieser wird über seine Arbeit berichten und ist an vielen Kontakten zu älteren Malchinern interessiert, die Auskunft zur Geschichte der Malchiner Schützenzunft geben können. Das Motto des Tages des offenen Denkmals lautet: Kultur in Bewegung – Reisen, Handel und Verkehr. Zu diesem Thema wird um 10 Uhr ein neuer Ausstellungsteil in der Siegfried Marcus Ausstellung eröffnet. Schüler und Pädagogen der Regionalen Schule informieren die Besucher des Museums in der Ausstellung „Meilensteine des Automobils“ über die Highlights in der Automobilgeschichte.
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Ab etwa 10:30 Uhr präsentieren Schülerinnen und Schüler des Demminer Gymnasiums unter Leitung von Dr. Katrin Werner im Saal des Museums das äußerst interessante Leben der Demminer Familie Schimmelmann. Ernst Heinrich von Schimmelmann (1747-1831) fungierte zum Beispiel als dänischer Finanz- und Außenminister. Im Gegenzug stellen Mitglieder des Malchiner Museums am selben Tag das Leben und Wirken von Siegfried Marcus im neuen Demminer Regionalmuseum vor.
Die Mitarbeiter des Radiostudios, deren Sendungen in Malchin auf UKW 98,7 MHz zu empfangen sind, geben wieder einen Einblick in ihr Studio und zeigen Möglichkeiten auf, wie man selbst Radiosendungen produzieren kann.
Der von Walter Mothes produzierte Film über das einstige und heutige Malchin wird in einer aktualisierten Form im Museum gezeigt. Der Film kann hier erworben werden bzw. es werden Bestellungen entgegengenommen.
Im Stallgebäude stellen die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Malchin ihre historische Technik vor und freuen sich, ihre Arbeit den Besuchern des Museums vorzustellen. Wer einen Blick in den 25 Meter hohen Fangelturm werfen möchte, der melde sich bitte im Museum. Vereinsmitglieder übernehmen die Führung zum Wahrzeichen der Stadt, in dessen Innern sich zwei Gefängniszellen befinden. Für das leibliche Wohl der Museumshoffestbesucher sorgen die Bäckerei & Konditorei Pisch und die Gastronomie Uwe Ohloff. Die Schulband der Regionalen Schule Siegfried Marcus wird am Vormittag ihr Können unter Beweis stellen und die Gäste des Hoffestes unterhalten. Sie sehen, ein Besuch des 5. Museumshoffestes lohnt sich. Verbringen Sie mit dem Malchiner Museumsverein und dem Heimatverein ein paar gemütliche Stunden im Malchiner Museum in der Stadtmühle.
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Kleine Ausstellungsobjekte zum Anfassen
Auch kleinste Ausstellungsstücke sind in unserem Museum zu finden, wie zum Beispiel diese beiden Kleiderbürsten mit Werbeaufdrucken einstiger Malchiner Firmen, die der Malchiner Wilhelm Witt im August an die ehrenamtlichen Mitarbeiter übergab.
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Mecklenburg-vorpommersche Heimatbeiträge
Der Museumsverein bietet eine begrenzte Stückzahl der Schriften des Fördervereins des Kreisheimatmuseums Demmin unter dem Titel „Grenzregion zwischen Pommern und Mecklenburg“ aus den Jahren 1997 bis 2005 an. Diese Heimatliteratur ist ein Muss für alle geschichtsinteressierten Einwohner. Die Hefte mit Festeinband beinhalten die Vorträge, die auf den Veranstaltungen des Fördervereins gehalten wurden. Der Erlös der Hefte zum Preis von 7 Euro pro Exemplar kommt dem Förderverein Demminer Regionalmuseum e.V. zugute. Das neueste Heft Nummer 7 wird zum Jahresende für 14,80 Euro erscheinen. Hier ein Auszug aus der Themenvielfalt der Hefte:
Heft 1, 1997-1999
Die Gründung des Landesherrlichen Postregals in Schwedisch-Vorpommern unter Berücksichtigung des Demminer Raumes (1648-1720).
Vom Bankrotteur zum Finanzgenie – Die Welt des Demminer Bürgersohnes Heinrich Carl Schimmelmann.
Adlige Burgen und Festungen im Raum Demmin.
Die Revolution von 1848 in Mecklenburg aus der Sicht der Zeitzeugen Franz Boll und Fritz Reuter.
Verchen – die Anfänge.
Germanen – Slawen – Deutsche – Skizzen zum Bevölkerungswechsel im Raum Demmin.
Heft 2, 1999-2000
Parkanlagen im Landkreis Demmin.
Jacob Pawel aus Duckow und andere mecklenburgisch-vorpommerschen Grenzgeschichten des 16. Jahrhunderts.
Die Demminer Marktplatzgrabung.
Beiträge zum Kolloquium „Fritz Reuter in Vorpommern“.
Heft 3, 2001- 2001
Archäologische Untersuchungen in der Altstadt von Malchin, 1995 bis 2000.
Meisterwerke bronzezeitlicher Gießer.
Moorlandschaften in Vorpommern – Möglichkeiten der Revitalisierung.
Die Zisterzienser in Dargun und der hoch- und spätmittelalterliche Landesausbau in Mecklenburg und Pommern.
Bedeutende Mecklenburger und Pommern.
Wallenstein – Herzog von Mecklenburg.
Heft 4, 2002
Zisterzienserklöster im Grenzraum Pommern-Mecklenburg.
Arianne von der Schulenburg – eine Humanistin in Pommern.
Die Geschichte der Sparkassen in Mecklenburg und Pommern im 19. und 20. Jahrhundert – Demmin und Malchin.
Das Wirken des Bürgermeisters Georg Johann Reuter in Stavenhagen von 1808 bis 1845.
Heft 5, 2003
Kurzer Abriss der Pommerschen Genealogie.
Luftbildarchäologie in Mecklenburg-Vorpommern.
Die Missionsreise des Bischofs Otto von Bamberg 1128 nach Demmin und Usedom.
Das St. Marienkloster in Verchen.
Heft 6, 2004-2005
Deutschland und Europa zur Zeit von Johann Karl Rodbertus.
Die Mecklenburgische Schweiz – ein Geschenk der Eiszeit.
Heinrich Schliemann – Der alte und der neue Streit um sein Leben und Werk.
Von Münzen und Geld im alten Pommern.
Glashütten in Vorpommern.
Bodendenkmale im Malchiner Heidenholz.
Auf der Suche nach dem Schloss in Loitz.
Gartendenkmäler als Motor des Qualitätstourismus.

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Schülerarbeiten im Malchiner Museum
Noch bis zum 9. Mai sind im Malchiner Museum Arbeiten von Schülern der Klassenstufen 5, 6, 8 und 9 der Regionalen Schule „Siegfried Marcus“ zu sehen. Die Arbeiten haben die vielfältigsten Themen zum Inhalt. Die Kinder der fünften Klassen zeigen, wie sie mit Pinsel und Farbe umgehen können. Die nächste Klassenstufe versucht sich im grafischen Gestalten. Die Schüler der achten Klasse stellen ihre Entwürfe für eine Briefmarke im Stil des Künstlers Hundertwasser dar. Recht bunt und witzig sind die Fotocollagen, die die neunte Klassenstufe vorstellt. Mittels Zeitungsausschnitten entstanden eigenwillige Phantasiewelten und zeigen die große Kreativität der jungen Künstler. Die Pädagogen Birgit und Andreas Teggatz übernahmen die Gestaltung der Ausstellung, die jeden Sonntag von 14 bis 17 Uhr zu besichtigen ist.
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Am 30. April 2010 verbrachte eine fünfte Klasse der Regionalen Schule „Siegfried Marcus“ eine Unterrichtsstunde im Fach Kunsterziehung im Malchiner Museum. Einige Schüler entdeckten ihre eigenen Arbeiten in der gegenwärtigen Sonderausstellung wieder.
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Arbeitsgemeinschaft „Denkmale“
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Am 10.April 2008 wurde durch den Malchiner Heimatverein die Arbeitsgemeinschaft (AG) „Denkmale“, unter Leitung des Malchiner Malermeisters Udo Dohms, gegründet. Das Ziel der AG ist es, die Malchiner Denkmale zu dokumentieren und zu erhalten. Die Mitstreiter treffen sich jeden zweiten Donnerstag im Monat um 18 Uhr im Malchiner Museum. Mit den drei Kriegerdenkmälern, dem Denkmal für die gefallenen Malchiner von 1870/71, den Mahnmalen für die 1914-18 Gefallenen und den Mitarbeitern der Zuckerfabrik, möchte die AG „Denkmale“ beginnen. Fotos und Dokumente zu den Objekten werden zusammengetragen und Kostenvoranschläge für deren Sanierung eingeholt. „Wir hoffen auf möglichst viele Malchiner, die uns unterstützen.“, sagt Udo Dohms. „Unsere Stadt ist nicht gerade mit Denkmälern gesegnet und darum ist es uns wichtig, für die Touristen und vor allem für unsere eigene Geschichte und Identität die Denkmäler zu erhalten.“ Am 07.Juli 2008 wurden an den drei Mahnmalen Informationstafeln angebracht, die über die Geschichte des betreffenden Denkmals informieren und um Spenden für deren Erhaltung bitten.
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Wer den Malchiner Heimatverein bei der Wiederherstellung der Malchiner Denkmäler unterstützen möchte, kann dies mit einer Spende auf folgendes Konto tun:
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Heimatverein Malchin e.V.
Sparkasse Neubrandenburg-Demmin
Bankleitzahl: 150 502 02
Konto: 51 000 42 88
Verwendungszweck: Denkmale
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Erklärung der Arbeitsgruppe Denkmale des Malchiner Heimatvereins
Die Erhaltung der Malchiner Denk- und Mahnmale liegt den Mitgliedern der AG sehr am Herzen. Dabei möchten wir unterstreichen, dass wir die Umstände, die zur Errichtung derselben geführt haben, zutiefst ablehnen. Die vielen Malchiner Bürger, die in den Weltkriegen ihr Leben verloren haben, hätten gerne weitergelebt. All die Opfer der sinnlosen Metzeleien sind Teil unserer Stadtgeschichte. Diese Geschichte verkörpern die Denk- und Mahnmale in Malchin und den Ortsteilen. Sie sind greifbare Zeugnisse von den düstersten Kapiteln unseres Landes. Unter diesem Aspekt ist das Engagement der Vereinsmitglieder zu sehen. Wir hoffen, dass nie wieder Denkmale für im Krieg gefallene Malchiner errichtet werden müssen.
Einer Glorifizierung der Ereignisse durch einen Wiederaufbau der Objekte erteilen wir eine strikte Absage. Einzig die Bewahrung der Denkmäler als Mahnstätten und die Erinnerung an die Opfer bestimmt unser ehrenamtliches Handeln. Es geht uns nicht um eine „Heldenehrung“ und auch nicht um die Schaffung von künftigen Aufmarschplätzen rechtsorientierter Gruppen. Dieser Verantwortung bei der Neugestaltung der Mahnmale sind sich die Mitglieder des Heimatvereins bewusst.
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Kriegerdenkmal (Mahnmal) für die Gefallenen des Deutsch Französischen Krieges 1870/71 am Malchiner Wall (Ausschnitt einer Postkarte um 1900)
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