Aktuelles aus dem Malchiner Museum in der Stadtmühle
Vereinszusammenkünfte
Zu den Vereinssitzungen, die jeden zweiten Donnerstag im Monat im Saal des Museums stattfinden, sind Gäste herzlich willkommen. Neben den diversen Themen zur Absicherung des Museumsbetriebes wird auch immer gerne über aktuelle städtische Themen diskutiert. Ein so genannter „Klönabend“ sind die Zusammenkünfte allemal.
Nächste Vereinssitzung: Do, 11.März 2010
Ort: Museum in der Stadtmühle Malchin
Zeit: 18:00 Uhr
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Neue Objekte in der Siegfried Marcus Ausstellung
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Die Ausleihzeit für die Marcus-Exponate aus dem Technischen Museum in Wien ging zu Ende. Die Besucher unseres Museums erwarten nun Dokumente der israelitischen Gemeinde Malchins aus den Jahren 1844 bis 1847 mit Originalsignaturen von Liepmann Marcus, dem Vater von Siegfried Marcus, und dessen Brüdern Eprahim und Matthias. Ein weiteres Exponat ist eine Originalfederzeichnung von Otto Marcus. Der Großvater von Siegfried Marcus war der Urgroßvater von Otto Marcus. Patentkopien des Erfinders, ein Nachguss des Motorenschildes vom Zweiten Marcuswagen und die Plakette einer „Siegfried Marcus Fahrt“ aus dem Jahr 2004 sind ebenfalls in der Exposition zu sehen.
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Malchin - Die Stadt an zwei Seen
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Mit einem neuen Heft macht die Stadt Malchin auf sich aufmerksam. Mit Texten und Fotos von Thomas Koch, Regina Fritsche und Norbert Fellechner wird Malchin als „Stadt an zwei Seen“ vorgestellt. Auf 16 Seiten erfahren die Leser alles Wissenswerte über unsere mecklenburgische Kleinstadt. Und dies in deutscher und englischer Sprache. Das Heft im A4-Format macht auch auf das große Stadtfest im Jahr 2011 aufmerksam. Es ist in der Stadtinformation erhältlich.
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Seit dem 25.Oktober beherbergt das Malchiner Museum eine neue Sonderausstellung. Gezeigt werden Bilder der Malchiner Hobbymalerin Ute-Marie Grundmann. Die Gäste der Eröffnungsveranstaltung waren ganz angetan von den warmen Farben und dem Mut der Malerin. Die gebürtige Rostockerin freut sich, ihre Bilder erstmals einer größeren Öffentlichkeit präsentieren zu können. Nach gesundheitlichen und privaten Schicksalsschlägen steht die Sechzigjährige heute allein da und versucht mit ihrem Leben zurechtzukommen. „Die Malerei hilft mir dabei sehr.“, so Frau Grundmann. Sie möchte Menschen, die in derselben Lage wie sie sind, ermutigen, den Kopf nicht hängen zu lassen, sondern sich aktiv zu beschäftigen. Die afrikanischen Landschaftsbilder und die Blumenmotive fanden großen Zuspruch bei den Besuchern. Doch auch an phantasievolle Bilder wagt sich die Malerin heran. „Manchmal habe ich ganz wirre Ideen, die ich dann versuche sofort umzusetzen.“ Mit ihren bescheidenen finanziellen Mitteln ist dies aber oft nicht einfach. Ute-Marie Grundmann benutzt dann auch schon mal einfaches Verpackungsmaterial, um ihrer Lieblingsbeschäftigung nachgehen zu können. Denn gemalt habe sie schon als kleines Kind gerne, verriet sie den Ausstellungsbesuchern. Mit der Zeit ist die Malerei für sie ein Ausdrucksmittel geworden, um ihre Gefühle und Empfindungen wiederzugeben. Die Farbe Rot spielt dabei im Moment die Hauptrolle.
Arbeitsgemeinschaft „Denkmale“
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Am 10.April 2008 wurde durch den Malchiner Heimatverein die Arbeitsgemeinschaft (AG) „Denkmale“, unter Leitung des Malchiner Malermeisters Udo Dohms, gegründet. Das Ziel der AG ist es, die Malchiner Denkmale zu dokumentieren und zu erhalten. Die Mitstreiter treffen sich jeden zweiten Donnerstag im Monat um 18 Uhr im Malchiner Museum. Mit den drei Kriegerdenkmälern, dem Denkmal für die gefallenen Malchiner von 1870/71, den Mahnmalen für die 1914-18 Gefallenen und den Mitarbeitern der Zuckerfabrik, möchte die AG „Denkmale“ beginnen. Fotos und Dokumente zu den Objekten werden zusammengetragen und Kostenvoranschläge für deren Sanierung eingeholt. „Wir hoffen auf möglichst viele Malchiner, die uns unterstützen.“, sagt Udo Dohms. „Unsere Stadt ist nicht gerade mit Denkmälern gesegnet und darum ist es uns wichtig, für die Touristen und vor allem für unsere eigene Geschichte und Identität die Denkmäler zu erhalten.“ Am 07.Juli 2008 wurden an den drei Mahnmalen Informationstafeln angebracht, die über die Geschichte des betreffenden Denkmals informieren und um Spenden für deren Erhaltung bitten.
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Wer den Malchiner Heimatverein bei der Wiederherstellung der Malchiner Denkmäler unterstützen möchte, kann dies mit einer Spende auf folgendes Konto tun:
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Heimatverein Malchin e.V.
Sparkasse Neubrandenburg-Demmin
Bankleitzahl: 150 502 02
Konto: 51 000 42 88
Verwendungszweck: Denkmale
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Erklärung der Arbeitsgruppe Denkmale des Malchiner Heimatvereins
Die Erhaltung der Malchiner Denk- und Mahnmale liegt den Mitgliedern der AG sehr am Herzen. Dabei möchten wir unterstreichen, dass wir die Umstände, die zur Errichtung derselben geführt haben, zutiefst ablehnen. Die vielen Malchiner Bürger, die in den Weltkriegen ihr Leben verloren haben, hätten gerne weitergelebt. All die Opfer der sinnlosen Metzeleien sind Teil unserer Stadtgeschichte. Diese Geschichte verkörpern die Denk- und Mahnmale in Malchin und den Ortsteilen. Sie sind greifbare Zeugnisse von den düstersten Kapiteln unseres Landes. Unter diesem Aspekt ist das Engagement der Vereinsmitglieder zu sehen. Wir hoffen, dass nie wieder Denkmale für im Krieg gefallene Malchiner errichtet werden müssen.
Einer Glorifizierung der Ereignisse durch einen Wiederaufbau der Objekte erteilen wir eine strikte Absage. Einzig die Bewahrung der Denkmäler als Mahnstätten und die Erinnerung an die Opfer bestimmt unser ehrenamtliches Handeln. Es geht uns nicht um eine „Heldenehrung“ und auch nicht um die Schaffung von künftigen Aufmarschplätzen rechtsorientierter Gruppen. Dieser Verantwortung bei der Neugestaltung der Mahnmale sind sich die Mitglieder des Heimatvereins bewusst.
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Kriegerdenkmal (Mahnmal) für die Gefallenen des Deutsch Französischen Krieges 1870/71 am Malchiner Wall (Ausschnitt einer Postkarte um 1900)