Geschichte des Malchiner Heimat- und Museumsvereins 

Der Malchiner Heimatverein

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Als im Jahr 1990 die Malchiner Brü­der Böttcher für das Rathaus eine Ausstellung über die Geschichte Malchins vorbereiteten, unterstützten viele Malchiner dieses Vorhaben mit Bild- und Textbeiträgen. Torsten Gertz, der die beiden Auto­ren mit Karten aus seiner Postkarten­sammlung unterstützte, regte bei der Malchiner Stadtverwaltung die Grün­dung eines Heimatvereins an, damit die Malchiner, die sich für die Ge­schichte und die Traditionen ihrer Heimatstadt interessieren, sich re­gelmäßig treffen und ihre Erinnerun­gen austauschen können. Mit Unterstützung der damaligen Amtsleiterin für Kultur und Bildung, Frau Kunze, und der Bürgervorstehe­rin, Frau Olbrisch, wurde der Malchi­ner Heimatverein am 11.März 1991 im Malchiner Rathaussaal gegründet.

Die Mitglieder des Plattdeutschen Zirkels Malchin traten im März 1996 dem Verein bei. Zurzeit zählt der Verein 55 Mitglie­der.

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Mitglieder und Freunde des Malchiner Heimatvereins während des Altstdadtfestes 2003 (Foto: T. Bengelsdorf)

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Laut Vereinssatzung sind die Ziele des Vereins die Wiederbelebung und Pflege von heimatlichen Traditionen und Werten. Diese Redewendungen mit Leben auszufüllen, hat sich der Verein seit seiner Gründung bemüht. Besonders lag seinen Mitgliedern die Wiederherrichtung des Heimat­museums am Herzen. Alle waren sich einig, dass es in der heutigen schnelllebigen Zeit Stätten der Besinnung auf die eigene Geschichte geben muss. Ohne Kenntnis der Regionalge­schichte kann es zu keinen beleben­den Verbindungen zur Heimat kommen. Demzufolge sind auch viele Mitglieder aktiv im Museumsverein der Stadt Malchin tätig.

Wir treffen uns jeden zweiten Don­nerstag im Monat im Museum in der Stadtmühle zu un­seren Sitzungen. Meist laden wir uns interessante Ge­sprächspartner ein und unterhalten uns über das alte und neue Malchin. Wir organisieren Lesungen mit beliebten Autoren, zu denen die Malchiner und ihre Gäste herzlich eingeladen sind. Während des Altstadtfestes beteiligen wir uns am Umzug, unterstützen die Mitglieder des Museumsvereins bei Ausstellungen und sind stets als Verein auf dem Fest präsent. Unser Verein gestaltet auch den gemütlichen Frühschoppen „Talk inne Möhl“, der jährlich zum Altstadtfestsonntag viele Besucher anzieht. Seit 1997 verleiht der Heimatverein zusammen mit dem Bürgermeister jährlich den „Ehrenbrief der Stadt Malchin“ für engagierte Bürger unserer Stadt.

Mittels der privaten Archive unserer Mitglieder versuchen wir Personen zu helfen, die sich mit dem Thema Ahnenforschung beschäftigen. Einmal im Jahr unternehmen wir ei­nen Vereinsausflug und auch eine Weihnachtsfeier gehört selbstver­ständlich zu unserem Vereinsleben.

Der Vorstand des Heimatvereins besteht aus folgenden Personen:

·       1.Vorsitzender: Herr Torsten Gertz

·       2.Vorsitzender: Herr Friedrich-Karl Pippo

·       Schatzmeisterin: Frau Helga Schnepf

Treffpunkt ist jeden zweiten Don­nerstag im Monat um 18:00 Uhr im Museum in der Stadtmühle direkt an der B 104.

Wenn Sie Mitglied im Heimatverein Malchin e.V. werden möchten wenden Sie sich bitte an

Torsten Gertz, Heinrich-Heine-Straße 21, 17139 Malchin

Telefon: +49 39 94 63 25 04

Mail: Torsten.Gertz@t-online.de

Sie erhalten dann eine Vereinssat­zung, einen Aufnahmeantrag und die Beitragsordnung zuge­sandt. Der Jahresbeitrag beträgt zurzeit 12,00 € (Rentner und Arbeitslose 6,00 €, Schüler 5,00 €).

Wenn Sie unseren Verein finanziell unterstützen möchten, hier unser Vereinskonto (auf Wunsch wird eine Spendenbescheinigung ausgestellt):

Heimatverein Malchin e.V.

Kreissparkasse Neubrandenburg-Demmin

BLZ: 150 502 00

Kto.: 51 000 42 88

 

Der Malchiner Museumsverein

Hervorgegangen ist der Museumsverein der Stadt aus dem Heimatverein. Da die Schaffung eines Museums als sehr komplexe und zeitintensive Angelegenheit betrachtet wurde, sah man sich im Heimatverein dieser Aufgabe nicht gewachsen. Im März 1999 wurde im Malchiner Rathaus der Museumsverein gegründet. Zurzeit zählt der Verein 30 Mitglieder.

Sofort machten sich die Mitglieder an die Konzeption eines neuen Museums. Wesentlich unterstützt wurden sie dabei vom Malchiner ARCHIV BÖTTCHER, die neben einer Konzeption auch das Museumslogo entwarfen und dem Verein in werbetechnischen Fragen zur Seite standen und stehen.

Seit 1966 gab es in Malchin kein Museum mehr. Waren es vor der demokratischen Wende 1989 in der DDR die „Raumfrage“, die unüberwindlich schien, so war es danach die „Geldfrage“, die ein Museum verhinderte.

Viele Gebäude, die als zukünftiger Museumsstandort in Frage kamen, wurden von den Vereinsmitgliedern begutachtet. In der Stadt entwickelte sich eine lebhafte Diskussion um das Thema Museum.

Durch den Geschäftsführer der Malchiner Wohnungsgesellschaft (WOGEMA), Herbert Mehl, wurde die Malchiner Stadtmühle an der Bundesstraße 104 ins Gespräch gebracht. Man entschied sich im selben Jahr für die Räumlichkeiten der ehemaligen Stadtmühle als Museum. Im Jahr 2000 konnten den Besuchern die ersten sanierten Räume im Erdgeschoss präsentiert werden. Durch die Hilfe vieler Handwerker aus Malchin und Umgebung wurde bis heute in Malchin eine Einrichtung geschaffen, die die Geschichte ihrer Stadt bewahrt und zugänglich macht.

 Heimat- und Museumsverein begrüßten zum Altstadtfest 2006 den Großherzog und seine Gemahlin in Malchin (Foto: M. Böttcher)

Neben den vielen Sympathisanten und Freunden unseres Museums gab und gibt es noch Zeitgenossen, die das Malchiner Museum nur als einen „Kostenfaktor“ sehen. Doch mittlerweile ist die Lobby für unser Haus so groß, dass an den Bestand des Museums niemand mehr zweifelt. Auch die Malchiner Stadtvertreter haben quer durch die Fraktionen betont, dass es richtig und gut ist, dass es ein Museum in unserer Stadt gibt, in dem die Geschichte aufbewahrt und präsentiert wird.

Unser Museum trägt nicht unwesentlich zur Schaffung einer historischen Identität der Einwohner der Stadt Malchin bei. Dies ist umso wichtiger, wenn man an die Schnelllebigkeit und die Globalisierungsbestrebungen unserer Zeit denkt.

Der Heimat- und der Museumsverein haben mittlerweile zusammengefunden. Die Vereinssitzungen werden gemeinsam jeden zweiten Donnerstag im Monat abgehalten. Beide Vereine nutzen die Räumlichkeiten des Museums. Alle Veranstaltungen und Aktivitäten werden gemeinsam geplant und durchgeführt.

Seit dem Jahr 2006 ist die Regionale Schule „Siegfried Marcus“ Malchin Mitglied im Museumsverein. Mit viel Liebe und Enthusiasmus haben die Schüler der ehemaligen Malchiner Blumenschule (jetzt Regionale Schule „Siegfried Marcus“ Malchin)unter Leitung von Andreas Teggatz besondere Handwerksberufe dokumentiert und für das Museum aufbereitet. Ihnen verdanken wir auch die Computerpräsentationen in unserem Haus.   

Der Vorstand des Museumsvereins besteht aus folgenden Personen

·       1.Vorsitzender: Herr Michael Gielow

·       2.Vorsitzender: Herr Torsten Gertz

·       Schatzmeisterin: Frau Helga Schnepf

·       Schriftführerin: Frau Waldtraut Skotnik

Treffpunkt ist jeden zweiten Don­nerstag im Monat um 18:00 Uhr im Museum in der Stadtmühle direkt an der B 104.

Wenn Sie Mitglied im Museumsverein Malchin e.V. werden möchten wenden Sie sich bitte an

Michael Gielow

Scheunenstraße 20

17139 Malchin

Telefon: +49 39 94 22 72 35

Mail: MGCH.Gielow@t-online.de

Sie erhalten dann eine Vereinssat­zung, einen Aufnahmeantrag und die Beitragsordnung zuge­sandt. Der Jahresbeitrag beträgt zurzeit 50,00 € (Rentner und Arbeitslose 25,00 €, Schüler 6,00 €).

Wenn Sie unseren Verein finanziell unterstützen möchten, hier unser Vereinskonto (auf Wunsch wird eine Spendenbescheinigung ausgestellt):

Museumsverein Malchin e.V.

Kreissparkasse Neubrandenburg-Demmin

BLZ      150 502 00

Konto   51 000 9093

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Die Gemütlichkeit wird bei Vereinsfeiern groß geschrieben. Hier anlässlich einer Kostümprobe zum Altstadtfest 2006.

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