Vereinszusammenkünfte

 

Zu den Vereinssitzungen, die jeden zweiten Donnerstag im Monat im Saal des Museums stattfinden, sind Gäste herzlich willkommen. Neben den diversen Themen zur Absicherung des Museumsbetriebes wird auch immer gerne über aktuelle städtische Themen diskutiert. Ein so genannter „Klönabend“ sind die Zusammenkünfte allemal.

Nächste Vereinssitzung:

                   

Donnerstag, 8. Oktober 2026, 17.30 Uhr 

„Die Nordlichter“ kehren zurück an ihren Gründungsort

„Kunst im Dialog der Nordlichter“ im Museum Alte Stadtmühle Malchin

 

Es ist eine Rückkehr an einen ganz besonderen Ort: Vom 20. September bis 25. Oktober 2026 präsentiert die Künstlerkolonie „die Nordlichter“ ihre Gemeinschaftsausstellung „Kunst im Dialog der Nordlichter“ im Museum Alte Stadtmühle in Malchin. Die feierliche Vernissage findet am Sonntag, dem     20. September 2026, um 14:00 Uhr statt.

Mit Malchin schließt sich für die Künstlerkolonie zugleich ein Kreis. Denn genau hier, in der historischen Stadtmühle, wurde die Künstlerkolonie „die Nordlichter“ am 15. Juni 2025 gegründet. Was damals als gemeinsamer Aufbruch engagierter Künstlerinnen und Künstler begann, hat sich innerhalb kurzer Zeit zu einer lebendigen Künstlergemeinschaft mit Ausstellungen, Projekten und Kooperationen in Mecklenburg-Vorpommern entwickelt.

Nach den Gemeinschaftsausstellungen in der St.-Thomas-Kirche zu Tribsees und in der Kleinen Galerie unterm Dach in Velgast führt der Weg der Nordlichter nun zurück nach Malchin.

Der Titel „Kunst im Dialog der Nordlichter“ ist dabei Programm. Unterschiedliche künstlerische Handschriften, Techniken, Themen und Sichtweisen begegnen einander. Die Werke stehen nicht lediglich nebeneinander, sie treten miteinander in Beziehung. Farben, Formen und Ausdrucksweisen schaffen Verbindungen und Gegensätze, erzählen eigene Geschichten und werden gleichzeitig Teil eines größeren Ganzen.

Gerade die Unterschiedlichkeit der beteiligten Künstlerinnen und Künstler macht den besonderen Charakter der Künstlerkolonie aus. Statt sich auf eine gemeinsame Stilrichtung festzulegen, verstehen die Nordlichter die individuelle künstlerische Freiheit als ihre gemeinsame Stärke.

So entsteht eine Ausstellung, die zeitgenössische Kunst in ihrer Vielfalt zeigt und die Besucher ausdrücklich dazu einlädt, selbst Teil dieses Dialogs zu werden, durch Betrachtung, durch eigene Gedanken und nicht zuletzt durch das persönliche Gespräch mitden Kunstschaffenden.

Die Rückkehr nach Malchin besitzt für die Nordlichter deshalb auch eine besondere symbolische Bedeutung. Aus einer Idee, die hier vor etwas mehr als einem Jahr ihren Anfang nahm, ist inzwischen ein künstlerisches Netzwerk entstanden, das weit über seinen Gründungsort hinaus aktiv ist.

Nun kommen die Nordlichter mit ihren Werken dorthin zurück, wo alles begann. Zur Vernissage am 20. September um 14:00 Uhr sind Kunstinteressierte, Freunde der Künstlerkolonie und alle Neugierigen herzlich eingeladen, die Ausstellung gemeinsam mit den Künstlerinnen und Künstlern zu eröffnen und mit ihnen ins Gespräch zu kommen.

 

Ausstellung: Kunst im Dialog der Nordlichter

10 Künstler der Künstlerkolonie - die Nordlichter

Ausstellungszeitraum: 20. September bis 25. Oktober 2026

Vernissage: Sonntag, 20. September 2026, 14:00 Uhr

Ort: Museum Alte Stadtmühle Malchin

19. Museumshoffest lud zum Blick auf altes Handwerk ein

 

Am Sonntag, 13. September, wurde die historische Stadtmühle in Malchin wieder zum Schauplatz des traditionellen Museumshoffestes. Ab 13 Uhr lud der Heimat- und der Museumsverein anlässlich des bundesweiten „Tages des offenen Denkmals“ zu einem abwechslungsreichen Nachmittag ein. Das diesjährige Motto lautete „NetzWERKE: Denkmale & Infrastruktur“.

Im Mittelpunkt stand diesmal das historische Handwerk der ehemaligen Ackerbürgerstadt. Nachdem der Stadtfestumzug in diesem Jahr abgesagt wurde, haben die Malchiner Heimat- und Museumsfreunde kurzerhand ihren geplanten Umzug auf das Museumshoffest verlegt. So haben unter anderem eine Imkerin, ein Pantoffelmacher, ein Maler und ein Schneider ihr Handwerk vorgestellt. Besucher konnten dabei hautnah erleben, wie früher gearbeitet wurde. Auch auf dem Museumsgelände gab es einiges zu entdecken. Bei kleinen Führungen wuden interessante Bereiche des Museums gezeigt, darunter der ehemalige Turbinenraum. Die neu installierten Trogmühlen auf dem Museumshof durften sogar selbst ausprobiert werden. Eröffnet wurde das Fest um 13 Uhr mit einem Schuss aus einer historischen Handkanone durch den Schützenverein. Historische Uniformen und Fotografien wuden gezeigt, zudem war historische Technik der Freiwilligen Feuerwehr zu bestaunen. Zu sehen war außerdem die vielbeachtete Ausstellung der Malchiner Hobbykünstlerin Heike Asmus. Für eine besondere Überraschung sorgte Dieter Freiheit, Nachkomme des ehemaligen Pächters der Stadtmühle, der seine Recherchen zur Geschichte der Stadtmühle vorstellte. Musikalisch begleitete der Malchiner „Cowboy“ Jan Tessin den Nachmittag. Bei Kaffee und Kuchen blieb natürlich auch genügend Zeit für Gespräche und Begegnungen. 

Foto: T. Gertz

Malchiner Denkmaltafeln


Die Ende 2020 an den Denkmalen 1870/71, 1914-18 und am Denkmal an der ehemaligen Zuckerfabrik angebrachten Erläuterungstafeln konnten der Feuchtigkeit nicht lange widerstehen. Eine Neuanfertigung wurde nötig. Hier konnte der Bürgermeister Axel Müller helfen. Er ließ sich die Vorlagen der Tafeln geben und neue, haltbarere Tafeln anfertigen. Udo Dohms montierte diese, sodass die Besucher der Stadt wieder über die Denkmale informiert werden.

Dampfspielzeug begeistert Besucher

 

Herr Werner Frach und seine Gattin Jenny haben vor fünf Jahren ein Haus in der Schweriner Straße in Malchin erworben und mit viel Mühe wieder hergestellt. Das Haus steht unter Denkmalschutz. Während dieses Zeitraumes der Renovierung haben Herr Frach und seine Frau viele liebe Bürger Malchins kennen und schätzen gelernt und fühlen sich hier sehr wohl. Mit großem Interesse sahen Frachs die Exponate zu Siegfried Markus im Malchiner Stadtmuseum.

Da Herr Frach seit 45 Jahren historisches Dampfspielzeug sammelt, möchte er einen Teil seiner Sammlung dem Museum als Dauerleihgabe zur Verfügung stellen. Das ist nun geschehen. Über 40 Dampfspielzeug-Modelle sind in der Siegfried-Marcus-Abteilung in einer Vitrine zu sehen. Ausgestellt sind Dampfmaschinen der Firmen Doll, Neumeier, Schoenner, Bing, Carette und weiteren. Einige Objekte können auch käuflich erworben werden. Bei den Besuchern rufen die Mini-Dampfmaschinen manch schöne Erinnerung an längst vergangene Spielzeugträume hervor. 

 

Arbeitsgemeinschaft „Denkmale“ des Malchiner Heimatvereins

 

Am 10. April 2008 wurde durch den Malchiner Heimatverein die Arbeitsgemeinschaft (AG) „Denkmale“ unter Leitung des Malchiner Malermeisters Udo Dohms gegründet. Das Ziel der AG ist es, die Malchiner Denkmale zu dokumentieren und zu erhalten. Die Mitstreiter treffen sich jeden zweiten Donnerstag im Monat um 18 Uhr im Malchiner Museum. Mit den drei Kriegerdenkmälern, dem Denkmal für die gefallenen Malchiner von 1870/71, dem Mahnmal für die 1914-18 Gefallenen und dem Gedenkstein für die Mitarbeiter der Zuckerfabrik (1814-18), möchte die AG „Denkmale“ beginnen. Fotos und Dokumente zu den Objekten werden zusammengetragen und Kostenvoranschläge für deren Sanierung eingeholt.

Obwohl das Mahnmal nicht auf der Denkmalliste steht, findet der Erhalt des Kriegerdenkmals von 1870/71 großen Zuspruch. Hier hat die AG Denkmale der Stadtverwaltung Gestaltungsideen und Kostenvoranschläge zugearbeitet. Nachdem am 4. Mai 2012 das teilrestaurierte Mahnmal eingeweiht werden konnte, wurde im Oktober 2014 das gesamte Umfeld neu gestaltet. Dem beharrlichen Wirken von Udo Dohms ist es zu verdanken. dass der Beschluss der Malchiner Stadtvertreter zur Restaurierung des Denkmales am 17. Dezember 2015 mit dem Aufsetzen der Stele weiter umgesetzt werden konnte.

 

Wer den Malchiner Heimatverein bei der Wiederherstellung der Malchiner Denkmäler unterstützen möchte, kann dies mit einer Spende auf folgendes Konto tun:

 

Heimatverein Malchin e.V.

Sparkasse Neubrandenburg-Demmin

IBAN: DE 44 1505 0200 0510 0042 88

BIC: NOLADE21NBS

Verwendungszweck: Denkmale 

Wiedereinweihung des Mahnmales

für die Gefallenen des Deutsch-Französischen Krieges 1870/71

 

Seit dem Jahr 2008 engagiert sich die Arbeitsgruppe Denkmale unter dem Dach des Malchiner Heimatvereins für die Mahnmale in unserer Stadt. Dank der vielen Spenden von Privatpersonen, der Stadt Malchin und Betrieben konnte das Mahnmal für die Gefallenen des Deutsch-Französischen Krieges 1870/71 wieder hergerichtet werden. Als vorläufig letzte Arbeit wurde ein Zaun gesetzt, der das Denkmal, wie schon vor 140 Jahren, als Schutz umgibt. Die Firma Metallbau Duwe aus Tützpatz wurde dabei tatkräftig von den Vereinsmitgliedern unterstützt. Dem Malchiner Malermeister Udo Dohms ist es zu verdanken, dass der Erhalt der Denkmale der Stadt seit einigen Jahren in den Fokus der Stadtgeschichte gerückt ist. Am Volkstrauertag weihten die Mitglieder des Heimatvereins das Denkmal wieder ein. Dazu wurden die Spender in den Ausstellungssaal der St. Johanniskirche eingeladen. Mit einem Fachvortrag wurde der Opfer dieses Krieges und der Bedeutung, die dieses Mahnmal für uns heute hat, gedacht. Im Anschluss wurde am Denkmal mit einem Kranz der gefallenen Mecklenburger gedacht.

Zur Geschichte des Mahnmales 1870/71 - anlässlich der Wiedereinweihung im November 2017
Einweihung_1870_71_191117.pdf
PDF-Dokument [1.2 MB]
Foto: T. Gertz

Erklärung der Arbeitsgruppe Denkmale

des Malchiner Heimatvereins


Die Erhaltung der Malchiner Denk- und Mahnmale liegt den Mitgliedern der AG sehr am Herzen. Dabei möchten wir unterstreichen, dass wir die Umstände, die zur Errichtung derselben geführt haben, zutiefst ablehnen. Die vielen Malchiner Bürger, die in den Weltkriegen ihr Leben verloren haben, hätten gerne weitergelebt. All die Opfer der sinnlosen Metzeleien sind Teil unserer Stadtgeschichte. Diese Geschichte verkörpern die Denk- und Mahnmale in Malchin und den Ortsteilen. Sie sind greifbare Zeugnisse von den düstersten Kapiteln unseres Landes. Unter diesem Aspekt ist das Engagement der Vereinsmitglieder zu sehen. Wir hoffen, dass nie wieder Denkmale für im Krieg gefallene Malchiner errichtet werden müssen.

Einer Glorifizierung der Ereignisse durch einen Wiederaufbau der Objekte erteilen wir eine strikte Absage. Einzig die Bewahrung der Denkmäler als Mahnstätten und die Erinnerung an die Opfer bestimmt unser ehrenamtliches Handeln. Es geht uns nicht um eine „Heldenehrung“ und auch nicht um die Schaffung von künftigen Aufmarschplätzen rechtsorientierter Gruppen. Dieser Verantwortung bei der Neugestaltung der Mahnmale sind sich die Mitglieder des Heimatvereins bewusst.

Hier finden Sie uns


Goethestraße 5
17139 Malchin

Kontakt

Rufen Sie einfach an unter

 

+49 3994 227235 +49 3994 227235

 

 

 

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