Vereinszusammenkünfte

 

Zu den Vereinssitzungen, die jeden zweiten Donnerstag im Monat im Saal des Museums stattfinden, sind Gäste herzlich willkommen. Neben den diversen Themen zur Absicherung des Museumsbetriebes wird auch immer gerne über aktuelle städtische Themen diskutiert. Ein so genannter „Klönabend“ sind die Zusammenkünfte allemal.

Nächste Vereinssitzung:            

Donnerstag, 13. Dezember 2018

(Vereinsweihnachtsfeier)

Ort:  Museum in der Stadtmühle Malchin

Zeit: 18:00 Uhr

Aquarelle und Ton

 

Beide Frauen malen schon seit ihrer Kindheit. Jeannette Heinrich aus Waren (Müritz) begeisterte sich anfangs für Bleistiftzeichnungen. Bei Irene Murwaski kam später das Arbeiten mit Ton hinzu. Walter Mothes aus Malchin war dabei ein erfahrener Lehrmeister. In der Gemeinschaftsausstellung der Hobbykünstlerinnen, die bis Anfang Dezember im Malchiner Museum zu sehen ist, stellt Jeannette Heinrich zarte Aquarellmotive vor, an die sie sich erst durch die Freundschaft zu Irene Murawski herangewagt hat. Letztere zeigt erstmals ihre irdenen Objekte, die unter den Vernissagebesuchern schon Liebhaber fanden.    

Dampfspielzeug begeistert Besucher

 

Herr Werner Frach und seine Gattin Jenny haben vor fünf Jahren ein Haus in der Schweriner Straße in Malchin erworben und mit viel Mühe wieder hergestellt. Das Haus steht unter Denkmalschutz. Während dieses Zeitraumes der Renovierung haben Herr Frach und seine Frau viele liebe Bürger Malchins kennen und schätzen gelernt und fühlen sich hier sehr wohl. Mit großem Interesse sahen Frachs die Exponate zu Siegfried Markus im Malchiner Stadtmuseum.

Da Herr Frach seit 45 Jahren historisches Dampfspielzeug sammelt, möchte er einen Teil seiner Sammlung dem Museum als Dauerleihgabe zur Verfügung stellen. Das ist nun geschehen. Über 40 Dampfspielzeug-Modelle sind in der Siegfried-Marcus-Abteilung in einer Vitrine zu sehen. Ausgestellt sind Dampfmaschinen der Firmen Doll, Neumeier, Schoenner, Bing, Carette und weiteren. Einige Objekte können auch käuflich erworben werden. Bei den Besuchern rufen die Mini-Dampfmaschinen manch schöne Erinnerung an längst vergangene Spielzeugträume hervor. 

Der Malchiner Heimatverein bringt Stadt-Kalender für 2019 heraus

 

Bereits im letzten Jahr hatten Torsten Gertz und Reinhold Lützelschwab die Idee, Bildmotive in Malchin von ganz bestimmten Perspektiven nach dem Motto "Einst und jetzt" einander gegenüber zustellen und sie in einem Stadtkalender zu zeigen. Nun ist es soweit. Der Hobbyhistoriker Gertz stellte alte Postkarten aus seiner bedeutenden historischen Sammlung zur Verfügung, die für den Hobbyfotografen Lützelschwab Ansporn waren, das heutige Gesicht der Stadt zu zeigen. Die über 50 Fotos und Reproduktionen begeistern durch Originalität und Stimmung und bieten sicherlich reichlich Gesprächsstoff. Die alten Postkartenmotive zeigen den kleinstädtischen Charakter der einstigen Ackerbürgerstadt. Die vielen Neubauten in Großblockbauweise scheinen heute nicht recht zu passen. In der Zeit akuter Wohnungsnot nach dem Zweiten Weltkrieg, der zwei Drittel der Innenstadt vernichtete, war es aber ein Gebot der Stunde, Wohnraum zu schaffen. Geraume Zeit war Reinhold Lützelschwab in der Stadt unterwegs, um die Motive der Fotografen von einst wiederzufinden. Oft haben sich die Sichtachsen verändert, Bäume,  Gebäude und Verkehrsschilder versperren den einstigen Blick, und in vielen Straßen, wie der Heiligegeiststraße, heute Puschkinstraße, ist von der historischen Bausubstanz nichts mehr zu finden. Die Autoren freuen sich, dass ihnen die Malchiner Stadtverwaltung entgegenkam und in diesem Jahr auf die Herausgabe eines Kalenders verzichtet.   

Herausgeber des 33 mal 26 Zentimeter großen Kalenders ist der Malchiner Heimatverein. Auf dem Hoffest des Heimat- und des Museumsvereins am Tag des offenen Denkmals, am 9. September, konnte der Kalender zum Preis von 10 Euro erstmals erworben werden. Die Einnahmen sind für die Arbeit des Heimatvereins bestimmt. Der Heimatverein widmet sich seit vielen Jahren der Wiederherstellung von Malchiner Denkmalen.

Der Kalender ist in der Malchiner Stadtinformation im Rathaus erhältlich.

 

Arbeitsgemeinschaft „Denkmale“ des Malchiner Heimatvereins

 

Am 10. April 2008 wurde durch den Malchiner Heimatverein die Arbeitsgemeinschaft (AG) „Denkmale“ unter Leitung des Malchiner Malermeisters Udo Dohms gegründet. Das Ziel der AG ist es, die Malchiner Denkmale zu dokumentieren und zu erhalten. Die Mitstreiter treffen sich jeden zweiten Donnerstag im Monat um 18 Uhr im Malchiner Museum. Mit den drei Kriegerdenkmälern, dem Denkmal für die gefallenen Malchiner von 1870/71, dem Mahnmal für die 1914-18 Gefallenen und dem Gedenkstein für die Mitarbeiter der Zuckerfabrik (1814-18), möchte die AG „Denkmale“ beginnen. Fotos und Dokumente zu den Objekten werden zusammengetragen und Kostenvoranschläge für deren Sanierung eingeholt.

Obwohl das Mahnmal nicht auf der Denkmalliste steht, findet der Erhalt des Kriegerdenkmals von 1870/71 großen Zuspruch. Hier hat die AG Denkmale der Stadtverwaltung Gestaltungsideen und Kostenvoranschläge zugearbeitet. Nachdem am 4. Mai 2012 das teilrestaurierte Mahnmal eingeweiht werden konnte, wurde im Oktober 2014 das gesamte Umfeld neu gestaltet. Dem beharrlichen Wirken von Udo Dohms ist es zu verdanken. dass der Beschluss der Malchiner Stadtvertreter zur Restaurierung des Denkmales am 17. Dezember 2015 mit dem Aufsetzen der Stele weiter umgesetzt werden konnte.

 

Wer den Malchiner Heimatverein bei der Wiederherstellung der Malchiner Denkmäler unterstützen möchte, kann dies mit einer Spende auf folgendes Konto tun:

 

Heimatverein Malchin e.V.

Sparkasse Neubrandenburg-Demmin

IBAN: DE 44 1505 0200 0510 0042 88

BIC: NOLADE21NBS

Verwendungszweck: Denkmale 

Wiedereinweihung des Mahnmales

für die Gefallenen des Deutsch-Französischen Krieges 1870/71

 

Seit dem Jahr 2008 engagiert sich die Arbeitsgruppe Denkmale unter dem Dach des Malchiner Heimatvereins für die Mahnmale in unserer Stadt. Dank der vielen Spenden von Privatpersonen, der Stadt Malchin und Betrieben konnte das Mahnmal für die Gefallenen des Deutsch-Französischen Krieges 1870/71 wieder hergerichtet werden. Als vorläufig letzte Arbeit wurde ein Zaun gesetzt, der das Denkmal, wie schon vor 140 Jahren, als Schutz umgibt. Die Firma Metallbau Duwe aus Tützpatz wurde dabei tatkräftig von den Vereinsmitgliedern unterstützt. Dem Malchiner Malermeister Udo Dohms ist es zu verdanken, dass der Erhalt der Denkmale der Stadt seit einigen Jahren in den Fokus der Stadtgeschichte gerückt ist. Am Volkstrauertag weihten die Mitglieder des Heimatvereins das Denkmal wieder ein. Dazu wurden die Spender in den Ausstellungssaal der St. Johanniskirche eingeladen. Mit einem Fachvortrag wurde der Opfer dieses Krieges und der Bedeutung, die dieses Mahnmal für uns heute hat, gedacht. Im Anschluss wurde am Denkmal mit einem Kranz der gefallenen Mecklenburger gedacht.

Zur Geschichte des Mahnmales 1870/71 - anlässlich der Wiedereinweihung im November 2017
Einweihung_1870_71_191117.pdf
PDF-Dokument [1.2 MB]
Foto: T. Gertz

Erklärung der Arbeitsgruppe Denkmale

des Malchiner Heimatvereins


Die Erhaltung der Malchiner Denk- und Mahnmale liegt den Mitgliedern der AG sehr am Herzen. Dabei möchten wir unterstreichen, dass wir die Umstände, die zur Errichtung derselben geführt haben, zutiefst ablehnen. Die vielen Malchiner Bürger, die in den Weltkriegen ihr Leben verloren haben, hätten gerne weitergelebt. All die Opfer der sinnlosen Metzeleien sind Teil unserer Stadtgeschichte. Diese Geschichte verkörpern die Denk- und Mahnmale in Malchin und den Ortsteilen. Sie sind greifbare Zeugnisse von den düstersten Kapiteln unseres Landes. Unter diesem Aspekt ist das Engagement der Vereinsmitglieder zu sehen. Wir hoffen, dass nie wieder Denkmale für im Krieg gefallene Malchiner errichtet werden müssen.

Einer Glorifizierung der Ereignisse durch einen Wiederaufbau der Objekte erteilen wir eine strikte Absage. Einzig die Bewahrung der Denkmäler als Mahnstätten und die Erinnerung an die Opfer bestimmt unser ehrenamtliches Handeln. Es geht uns nicht um eine „Heldenehrung“ und auch nicht um die Schaffung von künftigen Aufmarschplätzen rechtsorientierter Gruppen. Dieser Verantwortung bei der Neugestaltung der Mahnmale sind sich die Mitglieder des Heimatvereins bewusst.

Hier finden Sie uns


Goethestraße 5
17139 Malchin

Kontakt

Rufen Sie einfach an unter

 

+49 3994 227235 +49 3994 227235

+49 3994 632504

+49 3994 222525

 

 

Druckversion Druckversion | Sitemap
© Museumsverein Malchin e.V., 2018