Vereinszusammenkünfte

 

Zu den Vereinssitzungen, die jeden zweiten Donnerstag im Monat im Saal des Museums stattfinden, sind Gäste herzlich willkommen. Neben den diversen Themen zur Absicherung des Museumsbetriebes wird auch immer gerne über aktuelle städtische Themen diskutiert. Ein so genannter „Klönabend“ sind die Zusammenkünfte allemal.

Nächste Vereinssitzung:            

Donnerstag, 12. Juli 2018

Ort:  Museum in der Stadtmühle Malchin

Zeit: 18:00 Uhr

Foto: Thomas Koch

Rolf Lehmann mit dem „Ehrenbrief der Stadt Malchin“ 2018 geehrt

 

Seit 1958 ist Rolf Lehmann Mitglied im FSV. Bis zum Jahr 2003 war er aktiver Fußballer. Als Leitungsmitglied war er seit 1978 unter anderem für die Traditionsmannschaft verantwortlich.

Im Jahr 1994 wurde der „FSV von 1919 Malchin e.V.“ als Fußballsportverein neu gegründet. Rolf Lehmann war von der Neugründung bis zum Jahr 2003 stellvertretender Vorsitzender des Vereins und von 2003 bis zum Jahr 2009 fungierte er als Chef der Malchiner Fußballer. 

Ihm lag und liegt es besonders am Herzen, dass der FSV von unten her wächst, dass die Spieler möglichst aus der Region kommen und die Familien der Kicker mit einbezogen werden. Und so lange es geht, möchte er die jungen Fußballer in Malchin halten. Das ist nicht so einfach. Mit Beginn der Lehre gehen viele aus der Stadt weg, halten aber Kontakt zu ihrem Verein. Doch nicht nur in Malchin wirkte Rolf Lehmann ehrenamtlich. Sechs Jahre war er Chef des Kreisfußballverbandes und Leitungsmitglied des Kreissportbundes Demmin. Er prägte mit seiner ehrenamtlichen Arbeit maßgeblich das sportliche Leben im Kreis.

Eine große Herausforderung war der Umbau und die Gestaltung des Sportlerheims. Hier haben sich alle Mitglieder eingebracht und so den Verein zusammengeschweißt. Diese Art der Vereinsarbeit ist es, die sich Rolf Lehmann auch für die Zukunft wünscht.   

Im Jahr 2007 verabschiedete er sich in den Ruhestand. Zwei Jahre später musste er aus gesundheitlichen Gründen auch seine Funktionen im FSV ruhen lassen. Natürlich fühlt sich Rolf Lehmann nach wie vor seinem Verein verbunden. Er unterstützt den Vorstand des FSV z.B. bei der Arbeit mit den Sponsoren. Schon viele Auszeichnungen konnte Rolf Lehmann in Empfang nehmen. Seien es die Verdienstnadeln des Landesfußballverbandes, die Auszeichnung des Nordostdeutschen Fußballverbandes e.V., die Aufnahme in den „Club 100“ des Deutschen Fußball-Bundes oder die Ehrenurkunde des Präsidenten des DFB, die er in diesem Jahr bekam.

Heute möchte der Heimatverein die Arbeit des Malchiners, die er für viele Einwohner und somit für unsere Stadt selbstlos auf sich nimmt, würdigen. Durch Leute wie Rolf Lehmann wird das Leben in unserer Stadt wirklich lebenswert. Er glaubt an die Menschen hier, lebt ihnen vor, was Gemeinschaft bedeutet und schafft somit eine Art Heimatgefühl. Gerade in unserer schnelllebigen Zeit ist das besonders wichtig. Leute wie er sind der Kit im städtischen Leben. Anlässlich des Altstadtfestes verleiht der Malchiner Heimatverein den „Ehrenbrief der Stadt Malchin“ an Herrn Rolf Lehmann für sein ehrenamtliches Engagement in unserer Stadt und darüber hinaus für seine Verdienste auf dem Gebiet des Fußballsports und seine beharrliche Arbeit mit jungen Menschen.

Frühschoppen „Talk inne Möhl“

 

Es ist schon zur guten Tradition geworden, dass der Malchiner Heimatverein am Altstadtfestsonntag zum kulturellen Frühschoppen „Talk inne Möhl“ ins Museum einlädt. In diesem Jahr stellte Dr. Ralf Gehler, Leiter des Zentrums für Traditionelle Musik am Freilichtmuseum für Volkskunde in Schwerin Mueß, die Geschichte der Volksinstrumente und Volksmusikanten in Mecklenburg-Vorpommern vor. Angefangen von den Schwirrhölzern der Bronzezeit, den Maultrommeln ab dem 13. Jahrhundert, den Knochenflöten, die sich bis ins 19. Jahrhundert hielten, führte Dr. Gehler all diese Instrumente den Gästen im Spiel vor. Besonderen Anklang fanden die Dudelsäcke, die vom 16. bis zum 18. Jahrhundert prägend für unsere Region waren. Zur Begleitung einer diatonischen Harmonika sangen die Besucher gemeinsam ein paar Volkslieder. Trotz der Bemühungen des Schweriner Museums gibt es immer weniger Harmonikaspieler, die das Liedgut ihrer Vorgänger weitergeben. Man ist bemüht, Zeitzeugen für dieses Instrument zu finden, damit deren Geschichte nicht vergessen wird. Dr. Ralf Gehler ist dafür ein sehr kompetenter Ansprechpartner und würde sich über Hinweise freuen.   

Leidenschaft im Malchiner Museum

 

„So eine Ausstellung hatten wir noch nie!“ schwärmt Udo Dohms, der im Malchiner Museum für die Koordination der Sonderausstellungen zuständig ist. Die Künstlerin Heike Camp aus Glienke bei Friedland stellt erstmals eine Reihe von Werken in Malchin aus, die nicht immer auf den ersten Blick erkennen lassen, was auf die Leinwand gebannt wurde. Mittels Strukturpaste, Gewebe, Papier und Materialien aus der Natur schafft Heike Camp Bilder, die, von verschiedenen Blickwinkeln betrachtet, immer wieder neue Sichtweisen erlauben und die kreative Leidenschaft der Künstlerin bei ihrer Arbeit zum Ausdruck bringen. Die Werke, die bis zum 3. August zu den Öffnungszeiten des Malchiner Museums besichtigt werden können, dürfen auch gerne käuflich erworben werden.  

 

Arbeitsgemeinschaft „Denkmale“ des Malchiner Heimatvereins

 

Am 10. April 2008 wurde durch den Malchiner Heimatverein die Arbeitsgemeinschaft (AG) „Denkmale“ unter Leitung des Malchiner Malermeisters Udo Dohms gegründet. Das Ziel der AG ist es, die Malchiner Denkmale zu dokumentieren und zu erhalten. Die Mitstreiter treffen sich jeden zweiten Donnerstag im Monat um 18 Uhr im Malchiner Museum. Mit den drei Kriegerdenkmälern, dem Denkmal für die gefallenen Malchiner von 1870/71, dem Mahnmal für die 1914-18 Gefallenen und dem Gedenkstein für die Mitarbeiter der Zuckerfabrik (1814-18), möchte die AG „Denkmale“ beginnen. Fotos und Dokumente zu den Objekten werden zusammengetragen und Kostenvoranschläge für deren Sanierung eingeholt.

Obwohl das Mahnmal nicht auf der Denkmalliste steht, findet der Erhalt des Kriegerdenkmals von 1870/71 großen Zuspruch. Hier hat die AG Denkmale der Stadtverwaltung Gestaltungsideen und Kostenvoranschläge zugearbeitet. Nachdem am 4. Mai 2012 das teilrestaurierte Mahnmal eingeweiht werden konnte, wurde im Oktober 2014 das gesamte Umfeld neu gestaltet. Dem beharrlichen Wirken von Udo Dohms ist es zu verdanken. dass der Beschluss der Malchiner Stadtvertreter zur Restaurierung des Denkmales am 17. Dezember 2015 mit dem Aufsetzen der Stele weiter umgesetzt werden konnte.

 

Wer den Malchiner Heimatverein bei der Wiederherstellung der Malchiner Denkmäler unterstützen möchte, kann dies mit einer Spende auf folgendes Konto tun:

 

Heimatverein Malchin e.V.

Sparkasse Neubrandenburg-Demmin

IBAN: DE 44 1505 0200 0510 0042 88

BIC: NOLADE21NBS

Verwendungszweck: Denkmale 

Wiedereinweihung des Mahnmales

für die Gefallenen des Deutsch-Französischen Krieges 1870/71

 

Seit dem Jahr 2008 engagiert sich die Arbeitsgruppe Denkmale unter dem Dach des Malchiner Heimatvereins für die Mahnmale in unserer Stadt. Dank der vielen Spenden von Privatpersonen, der Stadt Malchin und Betrieben konnte das Mahnmal für die Gefallenen des Deutsch-Französischen Krieges 1870/71 wieder hergerichtet werden. Als vorläufig letzte Arbeit wurde ein Zaun gesetzt, der das Denkmal, wie schon vor 140 Jahren, als Schutz umgibt. Die Firma Metallbau Duwe aus Tützpatz wurde dabei tatkräftig von den Vereinsmitgliedern unterstützt. Dem Malchiner Malermeister Udo Dohms ist es zu verdanken, dass der Erhalt der Denkmale der Stadt seit einigen Jahren in den Fokus der Stadtgeschichte gerückt ist. Am Volkstrauertag weihten die Mitglieder des Heimatvereins das Denkmal wieder ein. Dazu wurden die Spender in den Ausstellungssaal der St. Johanniskirche eingeladen. Mit einem Fachvortrag wurde der Opfer dieses Krieges und der Bedeutung, die dieses Mahnmal für uns heute hat, gedacht. Im Anschluss wurde am Denkmal mit einem Kranz der gefallenen Mecklenburger gedacht.

Zur Geschichte des Mahnmales 1870/71 - anlässlich der Wiedereinweihung im November 2017
Einweihung_1870_71_191117.pdf
PDF-Dokument [1.2 MB]

Erklärung der Arbeitsgruppe Denkmale

des Malchiner Heimatvereins


Die Erhaltung der Malchiner Denk- und Mahnmale liegt den Mitgliedern der AG sehr am Herzen. Dabei möchten wir unterstreichen, dass wir die Umstände, die zur Errichtung derselben geführt haben, zutiefst ablehnen. Die vielen Malchiner Bürger, die in den Weltkriegen ihr Leben verloren haben, hätten gerne weitergelebt. All die Opfer der sinnlosen Metzeleien sind Teil unserer Stadtgeschichte. Diese Geschichte verkörpern die Denk- und Mahnmale in Malchin und den Ortsteilen. Sie sind greifbare Zeugnisse von den düstersten Kapiteln unseres Landes. Unter diesem Aspekt ist das Engagement der Vereinsmitglieder zu sehen. Wir hoffen, dass nie wieder Denkmale für im Krieg gefallene Malchiner errichtet werden müssen.

Einer Glorifizierung der Ereignisse durch einen Wiederaufbau der Objekte erteilen wir eine strikte Absage. Einzig die Bewahrung der Denkmäler als Mahnstätten und die Erinnerung an die Opfer bestimmt unser ehrenamtliches Handeln. Es geht uns nicht um eine „Heldenehrung“ und auch nicht um die Schaffung von künftigen Aufmarschplätzen rechtsorientierter Gruppen. Dieser Verantwortung bei der Neugestaltung der Mahnmale sind sich die Mitglieder des Heimatvereins bewusst.

Hier finden Sie uns


Goethestraße 5
17139 Malchin

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